Beziehungs- und Sexualitäts-Coaching
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Beziehungs- und Sexualitäts-Coaching

Beziehungs- und Sexualitäts-Coaching

Beziehung(en) und Sexualität ist ein sensibler Bereich für Coachings, da sich in ihnen unsere Lebensführung und innere Haltung am deutlichsten spiegelt. In diesen Bereichen geschehen die schwersten und tiefgreifendsten Verletzungen und Manipulationen, die sich direkt auf unser Wohlbefinden und unsere (Re-)Aktionen auswirken. In keinem anderen Bereich wird mehr ist die Wahrnehmung subjektiver. Vermutlich wären viele Kämpfe und Kriege nicht geführt worden, hätten die Beteiligten ein erfülltes Beziehungs- und Sexualleben gehabt.

Mir liegen beide Themen sehr am Herzen, weil ich als Mann und Vater sehe, was wir nachfolgenden Generationen, die sich an uns orientieren, vorleben. Wir sind soziale und sexuelle Wesen, die das Miteinander lebendig sein lässt. In wahrhaftiger Beziehung, d.h. in wirklicher Nähe zu sich selbst und zu anderen, und in ehrlicher Sexualität liegt die Ursache für Krankheit oder der Schlüssel zu Gesundheit. Wir sind durch Sexualität entstanden und nur durch den Kontakt zu Familie oder einer Bezugsperson können sich Heranwachsende entwickeln. Beziehung und Sexualität machen unser Leben lebenswert, dort liegt viel Energiepotenzial und Lebenskraft gebunden. Sie beeinflussen und begleiten uns von der Geburt bis zum Tod.

Ich begleite meine Klienten, Antwort zu finden auf die Fragen „Wer bin ich als Frau/Mann?“ und „Wer bin ich als Partnerin/ Partner?“ „Wie funktioniert das Miteinander in Partner- und Freundschaft, Bekannten- und Familienkreis, mit Kolleginnen und Kollegen?“ und die entscheidendste Frage „Wer bin ich im Umgang mit mir selbst?“

BEZIEHUNG

Wir haben keine Zeit …

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit, Kontaktmöglichkeiten sind vielfältig und Beziehungen werden immer oberflächlicher. Tiefe, uns nährende Beziehungen und Liebe brauchen Zeit, Aufmerksamkeit und Interesse am Gegenüber, um entstehen und wachsen zu können. Andernfalls lernen wir nur die Fassade kennen und bleiben trotz Beziehung immer Fremde. In der heutigen Zeit der virtuellen Partnerbörsen geschieht dies vielfach – dort finden wir leicht Menschen, die unserem Profil entsprechen. Das wirklich Entscheidende kann über diese Art der Kontaktaufnahme nicht vermittelt werden. Konflikt und Streit sind dann vorprogrammiert, Trennung schnell vollzogen.

Wir sind ständig in Beziehung

Mit allen Menschen, mit denen wir leben und denen wir begegnen, treten wir in Beziehung; selbst wenn wir alleine leben, stehen wir zumindest in Beziehung zu uns selbst. Es gilt zu hinterfragen „Interessieren ich mich für den oder die Mensch(en)?“, „Traue ich mich in Beziehung(en), zu sagen und zu leben, was in mir steckt oder gehe ich Kompromisse ein? Unterdrücke ich vieles, passe mich dem Umfeld an, in dem ich nicht ich selbst und nicht wirklich ehrlich bin?“ Nirgend sonst wird - zumeist unbewusst - so wenig ehrlich miteinander gesprochen und das Verhalten mehr manipuliert wie in Beziehungen. Unsere Beziehungen verlaufen oft nach einem destruktiven Muster. Es gilt das zugehörige Muster zu durchbrechen und den Punkt zu erkennen, an dem wir die Beziehung zu uns selbst verlieren und beginnen ungute Kompromisse einzugehen. Andernfalls erlebt man in Beziehungen diesen Punkt, der der Todesstoß für eine lebendige, nährende Beziehung ist, immer wieder.

SEXUALITÄT

Das manipulierte Bild

Sexualität ist mehr als Kinder zu zeugen oder uns ausschließlich darüber als Frau, Mann oder Paar zu definieren. Oft wird sie missbraucht als Belohnungs- oder Bestrafungssystem oder als reine Befriedung unserer Lust, unseres Verlangens und unserer Bedürfnisse. Unversehens vergeuden wir so unsere Lebensenergie - und damit eine uns zur Verfügung stehende Ressource - sinn- und respektlos, schwächen unseren Körper, werden müde oder verlieren unsere sexuelle Lust. All dies führt zu Gefühllosigkeit, Trockenheit, Impotenz und sexueller Funktionsstörung. Den in uns vorhandenen natürlichen Trieb befriedigen oder betäuben wir dann auf andere Weise – z.B. mit vermehrtem Essen, Trinken von Alkohol, Drogen-Missbrauch, Übertragung auf Fetische, Ablenkung durch Fernsehen, maßlos ausgelebten Hobbys, Kauf- oder Spielsucht, etc. Oder wir nehmen unnötig verordnete Tabletten und Pillen - für die Pharmaindustrie ein Milliarden schweres Geschäft.

Über Sexualität offen zu sprechen ist leider immer noch ein Tabu, und doch ist sie in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Zumeist tragen wir von Sexualität ein vollkommen abstraktes, oberflächliches Bild in uns. Die Kirche, Sekten, die Wirtschaft und ihre Werbung, Partneragenturen, Single-Börsen und Machthungrige erhalten dieses Bild aufrecht und nutzen es, um uns in ihrem Sinne zu steuern. Sie versuchen, uns dazu zu bringen, Sexualität ausschließlich als kommerzielles, objekt- und zielorientiertes Instrument zur Lustbefriedigung zu sehen, sie zu verleugnen oder sie mittels Zölibat und Askese vollständig zu unterdrücken. All das ist unnatürlich und führt zu Leid, Krankheit und im negativsten Fall zu Gewalt gegen andere oder sich selbst.

Missverständnisse und die Folgen

In unserer Kultur ist die ursprüngliche Bedeutung von Sexualität größtenteils unbekannt; dies führt zu Missverständnissen im Rollenverhalten und Unsicherheit in der Begegnung von Mann und Frau. Wir tragen viele Fragezeichen in uns, wenn es um Anziehungskraft, die unterschiedlichen „Funktionsweisen“ von Frau und Mann, (Selbst-)Befriedigung, Ejakulation und den diversen Arten der Orgasmen von Frau und Mann geht.
In Folge kommt es zu Übergriffen, Unterdrückung, Gewalt, Missbrauch und Krankheit auf psychischer und psychosomatischer Ebene, ursächlich ausgelöst durch Gefühle wie Schuld, Scham, Wut und Angst. Ungesunde Verhaltensweisen wie Schüchternheit, Rückzug, starke Unsicherheit, Zweifel, Misstrauen und Ablehnung sind die Konsequenzen des uns vermittelten und vorgelebten Bildes von Sexualität in der heutigen Gesellschaft.

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ (Paul Watzlawick)

In festgefahrenen Beziehungen ist es oftmals nur Kommunikation, die wir (wieder) erlernen müssen. Bleibt oder wird diese oberflächlich, hilflos, übergriffig, aggressiv, wird unser Auftreten immer unnatürlicher und künstlicher. Wir wirken auf die uns umgebenden Menschen direkt oder indirekt nicht nur mit Worten, sondern auch durch Verhalten, Mimik, Gestik und unserer gesamten Erscheinung. Besonders im den Bereichen Beziehung und Sexualität nehmen wir die Diskrepanzen zwischen verbaler und nonverbaler Kommunikation (unbewusst) schnell wahr. Sie führen zu Spannung und Druck im Miteinander und in uns.

So funktioniert Beziehung

Eine gut funktionierende soziale Beziehung zu Familie, Freunden, Kollegen und in Liebes-/Partner-Beziehung - egal ob in monogamer, polyamorer oder offener Form - kann es nur geben, wenn alle Beteiligten sich zeigen und offen und ehrlich miteinander kommunizieren (können), wenn keinerlei Veränderungs- oder Besitzansprüche an den/die Andere(n) vorhanden sind, wenn jeder Mensch seinen Raum hat und er/sie sich selbst und auch den/die Partner(in) kennt. Beziehung ist stetige Arbeit mit dem Gewinn, uns selbst lieben- und kennenzulernen und Zugang zu unserem Energiepotenzial zu erhalten.

Der Blick von außen

In den Coachings stellen wir uns wichtigen Fragen zum Thema Beziehungen.
„Wodurch fühle ich mich behindert oder beengt?“, „Was macht mich aus, was ist meine innere Einstellung, Sichtweise und Erfahrung?“, „Was sind meine Werte und was kann ich machen, damit diese zum Tragen kommen?“

Sexualität und ihr Potenzial

Erfüllte, vom herkömmlichen Bild gelöste, wertungs- und erwartungsfreie Sexualität mit wirklicher Nähe auf Augenhöhe mit der Partnerin/dem Partner, bei der wir auf die Weisheit unseres Körpers vertrauen und bei der es kein Ziel zu erreichen gibt, macht uns glücklich, lebendig und gesund. Sie bringt unsere Energie und Schaffenskraft in Fluss. So gelebte Sexualität ist ein heiliges Geschenk, das unser tiefstes Sehnen erfüllen kann. Durch Traumatisierung entstandene Wunden auf körperlicher, geistiger und seelischer/spiritueller Ebene können heilen. Wir zeigen uns im wahrsten Sinne des Wortes nackt - alle Erfahrungen, alles Erlebte kann und darf sich zeigen. Sexualität ist ein Ritual der Liebe, der Extase, Nähe und Lebensfreude, ein Weg zu Heilung, Erfüllung und Einheit. Diese Erfülltheit strahlen wir dann auch aus und dies wirkt sich auf unser persönliches Leben und die uns umgebende Welt aus.

Sexualität ist ein klarer Spiegel

Die Art, wie wir Sexualität (er-)leben, spiegelt unsere innere Haltung gegenüber dem Leben wieder, und ermöglicht uns zu erkennen, was uns bestimmt und wie wir ‚funktionieren‘. Neige ich dazu, an Dogmen und Überzeugungen festzuhalten oder kann ich loslassen? Warte ich ab oder werde ich aktiv? Bin ich ein bejahender Mensch oder gehöre ich eher zu den negativ eingestellten Menschen? Bin ich in Beziehung und Sexualität nehmend oder gebend, unerfüllt oder erfüllt, abhängig oder frei, (zu Tode) gelangweilt oder lebendig? Habe ich das Gefühl, ‚draufzuzahlen‘ oder fühle ich mich belohnt? Ist Leben für mich Pflicht oder Kür? Gebe ich die Eigenverantwortung ab oder übernehme ich sie in vollem Bewusstsein? Liebe ich mich oder nur die Anderen?

Was mich an Dir - meiner Klientin/meinem Klienten - interessiert

Wer bist Du als Frau? Wer bist Du als Mann? Fühlst Du gesehen als die/der, die/der Du bist? Was willst Du wirklich (erreichen)? Was ist Deine Meinung, dein Standpunkt und deine Überzeugung? Was sind deine Glaubenssätze? Wo blockierst Du Dich und Deine Lebensenergie? Kennst Du Deine Aufgabe im Leben und die Fähigkeit, deine Welt zu gestalten? Kennst Du Deine eigene Schönheit und dein Strahlen, mit dem Du die Welt zum Leuchten bringst?

Hobmeier
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Meine Veranstaltungen

Aloha bedeutet Dich selbst und alles was ist zu erkennen, anzuerkennen, daraus mit Deinem ganzen Potenzial und der ganzen Kraft und Energie zu handeln, das was Dich dabei hindert, begrenzt und blockiert zu verändern und das Leben mit allen Facetten und Farben zu feiern. Diese Möglichkeit und die Freiheit dazu hat jeder von uns. Wofür entscheidest Du Dich? Ich freue mich darauf, Dich zu Dir selbst und in die Lebendigkeit zu begleiten.

Was haben ein Bankangestellter, ein Politiker und ein Manager gemeinsam? Sie tragen eine Krawatte (oder Fliege) und haben ihre Männlichkeit ....

Ein Rugby-Team steht vor vollem Zuschauerrängen im Stadion dem Gegner gegenüber und fixiert ihn mit den Blicken. Es ist still, die Körper angespannt, die Backen ....

Glücklich sein ist einer der größten Wünsche und dafür machen wir alles. Wir gehen einem Job nach, wir richten unsere Wohnung schön ein, wir kaufen ....

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